iPad Pro Test

Die neuen iPad Pro Modelle sind da: Unterschiede, Techniken und Funktionen im Vergleich

 Dass Apple nicht nur etwas von Computern und MP3-Playern versteht, hat der Technikriese aus Übersee unlängst unter Beweis gestellt. Schließlich gibt es neben den diversen Macs und MacBooks sowie iPods auch die allseits beliebten iPhones. Eine ganze Nummer weiter beziehungsweise größer geht’s dann noch mit den zahlreichen iPads: Angefangen vom klassischen Scheiben-Computer über eine besonders handliche Mini-Version bis hin zu einer enorm leichtern „Luft-Variante“ stehen dem Apple-Fan auch die unterschiedlichsten Supercomputer im Tablettformat zur Verfügung. Mit den neuesten Tablets, dem iPad Pro 9.7 und dessen großen Bruder, dem iPad Pro 12.9 gelangt zudem zumindest zolltechnisch betrachtet ein ganz großer PC-Spaß in die Hände des Benutzers. Was die beiden Kraftpakete zu bieten haben und wo deren Unterschiede liegen, verrät der anknüpfende iPad Pro Test.

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Ein Außenleben der Extraklasse

Die Namensgebungen 9.7 und 12.9 beziehen sich auf die Zollflächen der jeweiligen Modelle. Rein äußerlich betrachtet stellen diese auch den einzigen Unterschied dar, denn um den Bildschirmen ist entweder ein 30,5 x 22 x 0,7 oder aber ein 24 x 16 x 0,6 Zentimeter großer Rahmen gefasst. Fernab des Größenunterschieds sind selbst in der Detailansicht keinerlei weitere Unterschiede auszumachen. Dies gilt auch für die Verarbeitung: Beide Modelle sind hervorragend und hochwertig zusammengebaut, geben an keiner Stelle den Druckausübungen nach und sind mit der neuen Apple typischen Metallicgrundierung versehen. Der iPad Pro Test bringt allerdings nicht nur größere Ausmaße, sondern auch ein höheres Gewicht ans Tageslicht: Mit 713 Gramm bringt das 12.9-Modell nahezu doppelt so viel auf die Waage, wie es das 9.7-Modell tut! Letzteres gibt es zudem nicht nur in den Klassikfarben Space Grau, Silber und Gold, sondern auch noch in Roségold.

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iPad Pro Technik im Detail

ipad_pro_testEinhergehend mit dem Außenleben tun sich sowohl bei der CPU als auch bei der GPU keinerlei Unterschiede auf: In beiden Modellen werkelt der derweil schnellste Prozessor für mobile Computersysteme aus dem Hause Apple und von einem 4 GB dicken Arbeitsspeicher unterstützt wird. So zeugt der iPad Pro 9.7 Test als auch der iPad Pro 12.9 Test in gleichem Maße von einer überaus flüssigen Bedienung, was nicht zuletzt an der „Einfrierfunktion“ liegen mag. Im Gegensatz zu Android & Co. pausiert iOS in der 9er-Version, wie sie bei beiden iPads zum Einsatz kommt, nicht genutzte Prozesse, friert sie also gewissermaßen ein, und entlastet somit den RAM. So können der A9X-Prozessor und die zusätzliche Grafikeinheit stets ihr volles Potenzial entfalten. Den ausschlaggebenden Punkt stellt somit tatsächlich das Display dar: Bei dem iPad Pro 12.9 misst dieses knapp 33 Zentimeter, also gut 9 Zentimeter mehr als das des „kleinen“ Geschwistermodells. Filme anzuschauen und durchs Web zu surfen macht auf dem iPad Pro 12.9 also auf den ersten Blick weitaus mehr Spaß. Doch der Schein trügt – zumindest etwas. Denn der iPad Pro Test offenbart, dass zwar die Pixeldichte beider Varianten gleich hoch ausfällt und mit 264 ppi ein schlichtweg kristallklares Bild ergibt, doch lediglich das 9.7-Tablet mit der True Tone Technik arbeitet, wodurch Farben noch einmal einen Tick kräftiger zum Leuchten gebracht werden. Auf die Akkuleistung haben die verschieden großen und somit verschieden stromhungrigen Bildschirme übrigens keine großen Auswirkungen: Sowohl das iPad Pro 9.7 als auch die XXL-Variante halten genügend Puste für gut neun Stunden Dauer-Online-Surfen bereit, da bei dem iPad Pro 12.9 neben dem Display auch der Akku einen Wachstumsschub durchlebt hat.ipad-pro

Kleine Highlights, große Wirkung?
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Eingangs wurde bereits auf die nahezu baugleiche Technik hingewiesen. In puncto Kamera tun sich jedoch mitunter starke Unterschiede auf, So knippst die Hauptlinse des iPad Pro 9.7 mit 12 Megapixeln, die des iPad Pro 12.9 mit 8 Megapixeln. Zudem kann lediglich die Linse des kleineren iPads mit den Techniken True Tone Flash und Auto Pixel sowie einer erweiterten Panoramabildfunktion dienen. Solch Techniken bringen durchaus mehr Möglichkeiten mit sich, sind jedoch weniger als revolutionäre Fortschritte, sondern vielmehr als stringente Verbesserungen anzusehen. Ein wesentlich kleineres, von außen nicht ersichtliche, Detail sorgt da schon für weitaus mehr Umbruch-Feeling: Dank einer eSIM-Karte dürfen beide Modelle nicht nur außerhalb von WLAN-Quellen, sondern auch in jedem klassischen Mobilfunknetz durchs World Wide Web sausen – und dies sogar im Ausland! Denn über diese neue Kartentechnik lassen sich länder- und anbieterunabhängig verschiedene Tarife wählen. Aufgrund des gut abgeschirmten Betriebssystems iOS und des sicheren App-Stores finden somit selbst bei intensiver Internetnutzung nahezu keinerlei Schädlinge ihren Weg auf die mobilen Computerplattformen. Apropos iOS: Selbstverständlich kommt sowohl das 12.9- als auch das 9.7-Modell mit der in iOS integrierten, interaktiven Sprachassistentin Siri daher! Und für das akustische Sahnehäubchen sorgt die vierteilige Lautsprecherwelt: Höhen werden perfekt nachgezeichnet, Geräuschquellen gut voneinander getrennt und sogar Bässe wummern erstaunlich kräftig aus den Mini-Tönern.

 

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iPad Pro Einsatzmöglichkeiten und Preise

Ganz gleich, ob zum iPad Pro 9.7 oder zum iPad Pro 12.9 gegriffen wird: In beiden Fällen bekommt der Käufer eine absolute Spitzentechnik zwischen die Finger, die insbesondere in den Bereichen Internet und Fototechnik zu überzeugen weiß. Zudem macht das Zocken grafisch aufwendiger Spiele wirklich Spaß und auch an den Designs ist nichts auszusetzen. Der iPad Pro Test offenbart allerdings einen deutlichen Vorteil bei der Handhabung, denn während sich E-Books beispielsweise hier noch recht unproblematisch schmökern lassen, bedarf es bei dem 12.9-Modell durchaus Geschick, sich durch die digitalen Bücherwelten zu wischen. Beiden Modellen verpasst Apple übrigens noch einen Spezialstift, den sogenannten Apple Pencil. Hiermit werden Architekten und Designer große Freude haben, doch eine spürbar präzisere Bedienung ruft dieser Hightech-Schreiber leider nicht hervor. So eignen sich beide Apple-Pro-Versionen nur bedingt als Arbeitsplattform, denn selbst wer die offizielle Tastaturerweiterung von Apple in Form eines Hüllenbeschlags samt Standbein nutzt, wird nur bedingt in den Bereichen Textverarbeitung und Dokumentenerstellung zufriedengestellt. Und: Mit einem maximalen Endpreis von rund 1.200 Euro für das große iPad Pro in der größten Speicherausführung (wählbar ist ein 32, 128 oder 256 GB internes Speichervolumen) sowie sämtlichen Zubehör wird das Portemonnaie spürbar belastet. Selbst das kleinere Modell schlägt mit einem Mindestpreis von knapp 700 Euro – ohne eSIM-Karte und mit 32 GB Gerätespeicher – ordentlich zu Buche!

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